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Mit einer Durchschnittsnote von 1,4 bewerteten die Testesser*innen von „Schule isst besser“ das Mittagessen an der IGS. Bewertet wurde nach den Kriterien Aussehen, Geschmack, Konsistenz und Vielfalt. Dies war der krönende Abschluss eines Qualifizierungsprozesses, den die Schulküche der IGS in allen drei Phasen mit Auszeichnung bestanden hat. Die Schulküche ist eine Werkstattabteilung des ServiceCenters der gpe. Das Küchenteam freut sich sehr über die Anerkennung seiner Leistung.

55 Tage, 440 Unterrichtseinheiten bei 27 Referent*innen zu 36 Themen in vier Handlungsbereichen und schließlich eine dreiteilige Prüfung – die Teilnehmer*innen an der gFAB-Weiterbildung haben allerhand geschafft! Jetzt wurden sie für ihre Mühen mit einer kleinen Abschlussfeier zur Zeugnisübergabe belohnt. Drei Mitarbeiter*innen der gpe sowie 14 Kolleg*innen aus Hessen und Nordrhein-Westfalen erwarben mit der Qualifizierung als geprüfte Fachkraft zur Arbeits- und Berufsförderung auch die Ausbildereignung und die Allgemeine Hochschulreife.

Von Beginn an begleitete Michael Ebling, damals Oberbürgermeister der Stadt Mainz, die Soziale Stadtimkerei als Schirmherr, und längst arbeiten fleißige Bienen auf dem Dach seines damaligen Amtssitzes, dem Stadthaus Große Bleiche. Nach Eblings Umzug in das Innenministerium blieb die spannende Frage, ob er als Minister seine Schirmherrschaft beibehalten würde. Jetzt erreichte uns die frohe Botschaft, „dass Staatsminister Michael Ebling die Schirmherrschaft weiterhin sehr gerne übernimmt." Vielen Dank für die tolle Unterstüzung!

Das unplugged startet mit einer guten Nachricht ins neue Jahr: Der offene Bereich des Beratungscafés für Menschen zwischen 16 und 27 wurde vom Jugendhilfeausschuss der Stadt Mainz als Jugendhilfeträger anerkannt. „Wir freuen uns sehr über diese Anerkennung, die wir auch als Bestätigung für die Qualität unserer bald zwanzigjährigen Arbeit verstehen“, erklärt Diplom-Pädagoge und Coach Christopher Haas, der das unplugged leitet.

Nora Benks verarbeitet gerne mal einen Mainzer Stadthonig in ihrem Restaurants Goldener Hirsch. Jetzt sorgte sie für eine wunderbare Überraschung, als sie den Akteur*innen der Sozialen Stadtimkerei knapp 20 Portionen Gans, Rotkohl und Klöße spendierte und dampfend heiß anlieferte. Die Feier war gleichzeitig der fröhliche Abschluss eines erfolgreichen Bienenjahres, das mit einer großen Aktion zum 5-jährigen Bestehen begonnen hatte. Die Neustadt-Gastronomin hat übrigens schon mehrfach einen Teil des Erlöses aus ihrer Waldfrüchte-Honig-Limonade an die Stadtimkerei gespendet. Wir danken für die großartige Unterstützung und Anerkennung unserer Arbeit!

Die Pandemie hat einen Digitalisierungsschub bewirkt – auch in den Werkstätten für Menschen mit Behinderung (WfbM). In der gpe Gesellschaft für psychosoziale Einrichtungen gGmbH in Mainz steht eine interaktive Bildungsplattform kurz vor dem Abschluss der Pilotphase. Konzipiert und umgesetzt wurde sie von einem inklusiven Team aus Werkstattbeschäftigten und Pädagog*innen, Fachkräften und Führungspersonal. So bietet die Plattform nicht nur eine moderne Art der Wissensvermittlung. Die digitale Arbeit eröffnet den Werkstattbeschäftigten auch gute Chancen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt.

Lange Zeit sah es so aus, als müsste die gpe ihr sozialraumorientiertes Werkstattkonzept aufgeben – weil das Land die Pachtkosten für dezentrale Standorte in vollem Umfang der wirtschaftlichen Betätigung zurechnete und damit die Pachtkosten nicht mehr im Vergütungssatz für die Arbeit mit Menschen mit Behinderung anerkannte. Jetzt haben sich Land und gpe auf eine neue Form der Finanzierung geeinigt. Für die Kunstwerkstatt BUNT kommt diese Lösung zu spät. Der Pachtvertrag musste bereits gekündigt werden, die Abteilung befindet sich in der Auflösung.

Jedes Jahr rund um den Martinstag bereitet das Team des Gast Hof Grün ein traditionelles Gänsegericht zu. In diesem Jahr wurden mehr als 70 Portionen Gänsebrust mit Rotkohl und Klößen geordert – so viele wie nie zuvor! Darauf ist das inklusive Team dieses Werkstattbetriebs der gpe zu Recht stolz. Und wegen des großen Erfolgs gibt es eine Neuauflage am 8.12. im Rahmen des täglichen Mittagsgerichts.

Das Statistikunternehmen Statista und die Zeitschrift Capital haben deutschlandweit Tausende von Arbeitnehmer*innen befragt und so die attraktivsten Arbeitgeber ermittelt. Wir gehören in Mainz dazu – bereits im zweiten Jahr in Folge! Es wurden Unternehmen ausgezeichnet, die sich besonders in ihrer Region engagieren, soziale Verantwortung übernehmen, aktiv den Wirtschaftsstandort prägen und dort zudem als attraktiver Arbeitgeber weiterempfohlen werden.

Vor mehr als einem Jahr teilte das Sozialministerium mit, dass alle angemieteten Liegenschaften des ServiceCenters in vollem Umfang der wirtschaftlichen Betätigung zuzurechnen seien und damit die Pachtkosten nicht im Vergütungssatz anerkannt werden können. Deshalb sehen wir uns gezwungen, den Pachtvertrag für die Kunstwerkstatt BUNT nicht über den 31.3.2023 hinaus zu verlängern, da wir die Kosten nicht aus den Erlösen der Kunstwerkstatt begleichen können.